Mittwoch, 5. März 2014

Photography Tutorial: long exposure // Fototipp: Langzeitbelichtung


Hallöchen meine Lieben! :)
Heute mal was neues: "Fotoanleitungen" beziehungsweise eher Tipps, heute zum Thema Langzeitbelichtung.

Langzeitbelichtungen heißt grundsätzlich erstmal, dass das Bild über einen relativ langen Zeitraum aufgenommen wird. Dieser Zeitraum, in dem das Foto gemacht wird heißt "Verschlusszeit". Bei einer Langzeitaufnahme kann ich das Bild nicht mehr wackelfrei aus der Hand schießen kann, dass heißt, dass ich ein Stativ benötige. Diese Verschlusszeit ist dann meistens ab 1/10 Sekunde und nach oben ist keine Grenze gesetzt.

(Achtung, interessantes Wissen! Michael Wesely hat Aufnahmen mit einer Verschlusszeit von 26 Monaten gemacht!)


Langzeitaufnahmen sind besonders dazu geeignet, bewegte Dinge verschwommmen zu machen, teils gar verschwinden zu lassen, um Nachtaufnahmen in angemessener Belichtung darzustellen oder um "Lichtmalerei" festzuhalten.

Damit euch diese Aufnahmen gelingen, gibt es einiges zu beachten:
Um gewollt solche Aufnahmen zu schießen, müsst ihr euch wohl oder übel mit den manuellen Einstellungen der Kamera befassen.
Zunächst solltet ihr also das Kamerarad auf M drehen und rausfinden, wo ihr welche Einstellung der Kamera ändert.


Zur ISO kann ich euch für beide Aufnahmearten (Tag+Nacht) nur raten, sie möglichst auf 100 zu lasssen. ISO 100 ist die Einstellung, die die schönsten Farben hervorruft und das Bild im Endeffekt nicht zu hell werden lässt. Mit zum Beispiel einer ISO von 1600, die eigentlich für Abend- oder Innenaufnahmen bei "normaler" Verschlusszeit gemacht ist, so ist das Bild gnadenlos weiß.

Auch bei der Blende kann ich (so mach ich es zumindest immer) sagen: Je höher die Zahl, desto besser. Ich habe festgestellt, dass mein Objektiv bis auf 40er Blende hochgeht... Denn je größer die Zahl, desto kleiner die Blendenöffnung und das heißt: weniger Licht fällt ein. Auch dies ist nur Mittel zum Zweck um das Bild nicht zu hell werden zu lassen. Und zusätzlich ist die höchste Blendenzahl mit höchster Schärfentiefe zu assoziieren.

Bei der Verschlusszeit könnt ihr nun variieren. Dabei würde ich euch DSLR Besitzern raten, den Live-View Modus zu nutzen, um zu sehen, ob das Bild im Nachhinein optimal belichtet, bzw. zu hell oder zu dunkel ist, damit ihr dementsprechend eure Einstellungen ändern könnt. Wenn ihr also 100er ISO und eure höchste Blende eingestellt habt und das Bild immernoch zu hell ist, dann müsst ihr wohl die Verschlusszeit verkürzen, ODER:


Filter! Benutzt abdunkelnde Filter, wie zum Beispiel Pol- oder Graufilter. Wenn ihr keinen Filter habt, tut es auch eine dunkle (klare!) Folie, die ihr mit Klebeband vorsichtig vor das Objektiv klebt. Und wenn das Bild im Endeffekt immernoch zu hell ist: Es gibt ja notfalls auch noch Bearbeitungsprogramme, die kleine Fehlerchen ausbessern!

Die gesammte Anleitung hier ist nur für DSLR Kameras und ihr benötigt, wie oben schon angedeutet, ein Stativ.  Beim Auslösen würde ich euch raten, einen 2Sekunden Selbstauslöser zu verwenden, da ihr beim Auslösen zittert und dann das Bild eventuell verwackelt. Dann heißt es: Finger weg von der Kamera und warten, bis es klickt :)

Kommentare:

  1. Eine sehr gute Erklärung für Neulinge!
    Und danke für deinen lieben Kommentar! :)

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  2. Ganz tolle Bilder!!! - Bald habe ich auch ein Stativ, dann werd' ich mich langsam auch mal etwas näher mit diesem Thema beschäftigen...

    Liebe Grüße,
    Judith

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  3. Nice tutorial!

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  7. Richtig schöne Bilder :) und auch tolle Erklärung :3
    Liebe Grüße Hanna :)

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  8. Vielen lieben Dank!! Für beides :)
    Freut mich sehr :)

    Liebe Grüße, Anni von Lichtfantasy

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  13. wunderschöne bilder *-* das wasser sieht irdenwie magisch aus
    LG Nivadia

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  14. Wow, das mit dem Bach sieht total gut aus!!
    LG Sabrina

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